Eine Philosophie. Braucht man die in der Restaurierung? Man braucht. Denn wer Kunstobjekte restauriert legt meistens Hand an wertvolle Unikate. Vom gut dokumentierten Museumsexponat über den noch nicht publizierten Fund einer Ausgrabung bis zum privaten Erbstück – all diesen Dingen werden abgesehen vom Materialwert noch wissenschaftliche, kulturelle oder persönliche Werte beigemessen, die sie für irgendjemanden zu unersetzlichen Einzelstücken machen.


 

Artefactis ist sich dieser Verantwortung bewusst und vermeidet es daher, Standard-rezepturen zu verwenden.

Restauratorische Maßnahmen werden an die speziellen Umstände und jedes Objekt erneut angepasst, um in größtmöglichem Maße seine Authentizität zu wahren.


Professionalität beim Restaurieren bedeutet nicht nur sein Handwerk zu beherrschen, sondern auch, es im Sinne der Konservierungswissenschaften zu betreiben. Vor allem in der Archäologie sitzen RestauratorInnen an einer Schlüsselstelle im Projektablauf. Die Qualität der Erstkonservierung kann hier über Sein oder Nichtsein von Forschungsergebnissen entscheiden. Wissenschaftlichkeit steht unter all den Ansprüchen, die Artefactis an jede Restaurierungsarbeit stellt, ganz oben.

Nicht zuletzt gehört es für Artefactis unbedingt dazu, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Nachhaltigkeit heißt in diesem Fall, weit vorauszublicken und Fragen wie: "kann die Sammlung regelmäßig gewartet werden?", "welche Analysen sind mit dem Fundmaterial noch geplant?", "wo wird dieses Objekt in Zukunft präsentiert?", bei der Erstellung von restauratorischen Konzepten  miteinzubeziehen.